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Berichte zum Kochbuchprojekt „Pudding ist Seelsorge“ und zur Wüstenkapelle.

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Was tun, wenn der Mensch, der jahrelang für leckeres Essen gesorgt hat, plötzlich nicht mehr da ist? Und man selbst in der Küche gerade mal die Zwiebeln geschnitten hat?

Kochbuchprojekt: „Pudding ist Seelsorge“ – Kochen ganz einfach

Essen gehen? Essen auf Rädern bestellen? Nur noch Butterbrote essen? Jeden Tag Fertigpizza aufwärmen? Diese Frage stellen sich vor allem – Männer. Die Generation, die (noch) nicht selbst gekocht hat, für die die Küche und ihre Einrichtung ein Buch mit sieben Siegeln ist. In der palliativen Begleitung haben wir immer wieder festgestellt, dass das ein ganz großes Problem ist – kochen, haushalten, einkaufen. Nicht nur die Bewältigung, sondern auch das „Sich aufraffen“, jeden Tag in der Küche zu stehen und sich selbst etwas Gutes zu tun.

Aus diesen Beobachtungen (und aus sehr persönlicher Erfahrung heraus) haben sich die Organisatoren der diesjährigen Hospiz- und Palliativwoche dazu entschlossen, ein Kochbuch zusammenzustellen. Ein Buch, in dem es vor allem um einfache Rezepte geht, um Essen, das jederman und jeder Mann leicht kochen kann. Wir suchten nun Rezepte – einfach, mit Schritt für Schritt Anleitung und gern mit einer Geschichte dazu. Wir haben diese Rezepte gesammelt gesichtet, zusammengestellt und dann als Buch drucken lassen. Das Buch wird zu einem Preis von 15.- Euro verkauft – im Rahmen der HUPW 2017.

Wüstenkapelle

Den Erlös aus dem Verkauf wollen wir wiederum für „Kochkurse für Witwer“ einbringen, so dass aus diesem Projekt eine wiederkehrende Veranstaltung werden kann. (Und dann gibt es vielleicht im nächsten Jahr neue Rezepte für mittlerweile Fortgeschrittene...) Gute Ideen, Rezepte, und natürlich auch gern Geschichten und Fotos. Was wir brauchen? Kontakt: Claudia Sütfeld Tel.: 0451-16085941 claudia.suetfeld@travebogen.de In einer lauen Sommernacht 2016 saßen einige Gäste des Campingplatztes, der sich in dem kleinen Bergdorf Wüstenwelsberg in Unterfranken befindet, im Biergarten der Rückertsklause. Die Geschichte der Wüstenkapelle Unter einem alten Nußbaum erzählte jeder von seiner Heimat, seinem Brauchtum und auch von sich, von den Schicksalsschlägen, die manch einer von den Anwesenden schon hinnehmen musste.

Mareike aus der Niederlande hatte grad erst eine schwierige Operation hinter sich gebracht und es ist Gott sei Dank alles gut gegangen. Man spürte eine große Dankbarkeit unter den Anwesenden. Da in der Wüste, wie sie alle sehr liebevoll von ihrem ihrem Domizil sprachen, keine Kirche ist, kam der Wunsch nach einer Kapelle auf. Ein Ort des Rückzugs, der Mediation, des Zur -Ruhe-Kommens, des Innehaltens, oder einfach nur unrem Schöpfer für die wunderschöne Natur zu danken, war der sehnlichste Wunsch aller Beteiligten. Alle waren begeistert von der Idee. Und bei jedem Treffen kamen neue Vorschläge. Mareike und ihr Mann Dick machten sich am nächsten Tag gleich auf den Weg und suchten Kapellen in der Umgebung. Und sie sendeten uns auch gleich Fotos. So konnten wir Vergleiche zu unserer Vorstellung der Kapelle ziehen.

Wir wussten aber damals schon, unsere Kapelle soll etwas Besonderes sein. Nach dem wir geklärt hatten, wie unsere Kapelle aussehen sollte, bauten wir während der Weihnachtsfeiertage ein Modell. Alle halfen beim Modellbau mit und stolz konnten wir es dann unserem Bürgermeister vorstellen. Was wird die Gemeinde zu unserem Projekt sagen? Teilen sie unsere Begeisterung? Doch unsere Bedenken waren unbegründet. Unser Bürgermeister war hell auf begeistert und unterstützt unser Projekt. Inzwischen haben wir einen genehmigten Bauplan, ein Grundstück für die Kapelle und mit dem Bau kann schon in wenigen Wochen begonnen werden. Viele Menschen unterstützen uns und dafür sind wir sehr dankbar.

Wir freuen uns auf den Moment, wo wir in unserer „Wüstenkapelle“ sitzen dürfen, um unseren Schöpfer für diese Idee, für die Menschen und die wunderschöne Natur zu danken. Gisela Baumann, 1. Vorstand der Interessengemeinschaft Kapelle Wüstenwelsberg Spenden Vo m

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Die dritte Ausgabe von COLUMBA 2017 widmet sich Lebens- und Sterbensraeumen, philosophischen Aspekten des Arztgespraechs, der Frage wie viel Sterben aushaltbar ist, Burnout-Praevention in der Palliative Care sowie Lebensstufen und spirituellen Impulsen.

Seiten 36–36

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