Vorwort3|16

Vorwort

Eine Auseinandersetzung mit den Themen Tod und Sterben erfordert Mut.

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Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,

Eine Auseinandersetzung mit den Themen Tod und Sterben erfordert Mut.

Denn viel zu oft verdrängen wir in unserer heutigen Gesellschaft, die von Schnelllebigkeit und Leistungsdruck geprägt ist, dass unsere Zeit begrenzt ist. Die Erkenntnis darüber kommt nicht selten spät oder gar zu spät. Dabei können wir nur, wenn wir uns auf die Themen Tod und Sterben einlassen, Antworten auf die damit verbundenen Fragen finden: Wie will ich sterben, wenn ich es beeinflussen kann? Wen will ich in den letzten Stunden an meiner Seite haben? Wie stehe ich zu lebensverlängernden Maßnahmen?

Selbstverständlich lässt sich der Sterbeprozess nicht wie eine Urlaubsreise oder ein Arbeitstag planen. Er ist individuell verschieden, kommt oft unvorhergesehen und nicht zuletzt erfahren wir mit ihm die Grenzen unseres weltlichen Daseins. Doch eine bewusste Auseinandersetzung damit kann eine Erleichterung sein - für uns selbst wie auch für unsere Angehörigen. Zudem besteht die Chance, dass wir uns damit wieder bewusster auf das Leben einlassen.

Palliative Care ist vor allem auch eine Haltung, wie Herr Dr. Cuno auf der Seite des Palliativ-Portals schreibt. Von dieser Haltung zeugt auch Columba.

In Verbundenheit Ihre
Emmi Zeulner

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Emmi Zeulner

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Seiten 3–3